Auf Okinawa, wie auch in Indien und China gehörte seit jeder zum Erlernen der waffenlosen Künste auch der Umgang mit den Kobudo-Waffen. Auf Okinawa galt der Grundsatz: "Voraussetzung dafür, ein guter Karateka zu sein, ist das Beherrschen der Kobudo-Waffen." Auf dem Weg vom traditionellen Karate zum Sportkarate geriet dabei das Kobudo immer mehr in Vergessenheit.
In der Budo Akademie München wird das unverfälschte Matayoshi Ryu Jinbukan Kobudo ausgeübt.
Das Einsteiger-Training beginnt mit dem "Bo", einem 1,82 m langen Holzstab.
Weitere Kobudo-Waffen sind z.B. Tonfa, Sai, Nunchaku, Kama, Eiku, Jo, Nunti.